Michaela Duwe

Ich bin die Gründerin des Lebenshofes und die erste Vorsitzende des Vereins, der 2016 daraus entstanden ist. Gerne möchte ich mich vorstellen, damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben bzw. mit wem die Tiere es zu tun haben. 

Schon als kleines Mädchen hat es mich sehr berührt, wenn ein Lebewesen schlecht behandelt wurde oder leiden musste. Daher war für mich schnell klar, dass mein Leben unter das Zeichen gestellt wird, Leid zu mindern, wo es geht. Das verwirklichte ich zunächst mit meinem erlernten Beruf als Krankenschwester und meinem ehrenamtlichen Engagement für behinderte Jugendliche.  


Doch ich merkte, dass die Tiere, die ich zwar nicht aß, um ihnen damit kein unnötiges Leid zuzufügen, die kleinste Lobby haben von allen Lebewesen. Es genügt nicht, sie nicht zu essen. Es muss aktiv geholfen werden, wo es gilt, Leben zu bewahren und lebenswert zu machen, Das wurde mir klar, und so fing ich an, all die bedauernswerten Geschöpfe, die gnadenlos vom Menschen ausgebeutet werden, in meine Obhut zu nehmen, wo es nur ging. Der Gedanke, einen Lebenshof zu gründen, entstand. Und er wurde 2014 in Denklingen Realität. Ganz auf mich gestellt, versuchte ich, Leute mit ins Boot zu holen, die ich als Mitbewohner aufnahm und die mich unterstützen sollten. Das klappte nur mit Einschränkung. Dennoch bin ich den Menschen dankbar, die mir auf diese Weise unter die Arme griffen, wie es ihnen möglich war. Zusammen gelang das wahnwitzige Projekt, Tiere zu retten, wo es nur ging. Ich arbeitete und arbeite noch jetzt in meinem erlernten Beruf als Krankenschwester in mehreren Stellen, um die Herausforderung zu stemmen, die ich mir selber gestellt hatte. Die ständige Mangelschlafsituation durch Dienste und anfallenden Arbeiten im Stall bzw. aktuelle Tierrettungen in ganz Deutschland brachten mich fast an meine Grenzen. Freizeit, das Wort gab es gar nicht. Alles für die Tiere, darum ging es. Zum Glück betrachteten das einige Freunde mit Sorge und mit Ideen. Und so entstand der Plan, einen Verein aus dem Lebenshof zu machen. 2016 wurde aus meinem Lebensprojekt, dem Lebenshof,  einem gelebten Heim für bedürftige Tiere aller Art, ein Verein. Nun stehe ich nicht mehr allein da und kann  auf die Hilfe all der anderen zahlreichen Tierfreunde hoffen, auch auf Ihre Unterstützung. Danke dafür schon jetzt.


Alexandra Kobler-Felder

Vorstellung folgt ...



Erika Czabanyova

Vorstellung folgt ....



Birgit Fahr

Mein Einsatzbereich in diesem Verein lehnt sich an meine Fähigkeiten an. Einerseits bin ich als Deutschlehrerin behilflich beim Verfassen von Texten, die der Verein veröffentlicht, andererseits strebe ich aktiven Tierschutzunterricht auf dem Lebenshof an, wie wir ihn bis jetzt schon zweimal gemeinschaftlich mit viel Erfolg durchführten. Die übersprudelnde Begeisterung der Kinder, denen wir einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag bescherten, ermutigt mich sehr, solche Veranstaltungen immer wieder anzubieten. So bekommt Wertevermittlung Eventcharakter und ganz nebenbei erreicht man die Herzen der Kinder und Jugendlichen. Als Lehrerin genieße ich es, wie selbstverständlich die Schüler die Überzeugung annehmen, dass jedes Tier ein Recht auf ein gutes Leben hat. Das gehört zu den Erziehungszielen, die man auf dem Lebenshof effektiver erreicht als im Klassenzimmer. Um auch meine anderen Tätigkeitsbereiche in die Vereinsarbeit miteinzubringen, biete ich bei Bedarf auch gerne Ernährungsberatungsvorträge und -seminare sowie Kochkurse an. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf bei diesem großartigen Verein und mit so tollen, einsatzbereiten Menschen zusammen mein Ziel, Leben zu schützen,  auf einem weiteren Weg verfolgen kann. 


Anett Schwenke

Im Verein bekleide ich das Amt der Protokollführerin und engagiere mich seit Anfang 2015 so oft wie möglich in der Tierversorgung und –betreuung auf dem Hof. Gelegentlich nehme ich auch vorübergehend dringende Kleintier-Notfälle bei mir auf. Kater Samson und die Meerschweinchen Goldi und Wolke aus der Tierrettung haben ihr endgültiges Zuhause bei mir gefunden. 

Mein Interesse gilt aber auch dem Naturschutz im Allgemeinen. Heimische Insekten, Sing- und Wildvögel sowie Wildtiere wie Igel und Eichhörnchen verlieren durch die immer dichter werdende Besiedelung und intensivere Landwirtschaft bzw. die stetige Reduzierung von Wald, Feld und Wiese ihre natürlichen Lebensräume. Aber nur in all ihrer Vielfalt können sie zum Gleichgewicht in der Natur beitragen. In meinem kleinen Stadtgarten biete ich daher naturnah für tierische Besucher Wasser- bzw. Fütterungsstellen, Schlaf-, Nist- und Versteckmöglichkeiten an sowie entsprechende Blühpflanzungen für Insekten.

Dieser Einsatz für die Natur, Flora und Fauna macht Spaß und bereichert das Leben auf besondere Art und Weise …